
Reisemodus nennt sich das. In dem bin ich jetzt definitiv angekommen. Woran kann man das erkennen? Ganz einfach: an diesem Blog. Nagut, vielleicht bin ich auch ein wenig faul, was das Pflegen hier angeht. Mea Culpa, aber so isses!
Vorneweg: es geht mir blendend, ich lasse mich treiben und nehme langsam Kurs in Richtung Nordinsel. Die Fähre nach Wellington geht am 16.2.! Wenn ich sie nicht schon wieder nach hinten verschiebe natürlich.. aber geplant ists!
Nachdem ich eine Woche im wunderbaren Wanaka verbracht habe, inkl Kinobesuch im famosen Cinema Paradiso, Volunteering beim Wanaka Triathlon und einem perfekten Tagestrip in den Mt Aspiring National Park bin ich nun seit geschätzt 2 oder 3 Wochen wieder an der Westküste angelangt. Hier mag ichs, trotz vieler Sandflies. So langsam werd ich auch ein bisschen immun, jedenfalls sind meine Füsse nicht mehr blutig gekratzt. Und das ist ja schonmal was!
Eines der West Coast Highlights war ein Ausflug ans Ende der Straße in Richtung Süden. 50km Sackgasse, wilde Küste, kleine abgelegene Ortschaften, Tonnen von Moskitos und Sandflies, Nacktbaden im See und die mit Abstand besten Fish&Chips am Ende der Straße im Fischer”dorf” Jackson Bay. Ink. Pinguine und Delphine am Strand.
Danach ging es wieder nordwärts, über die sehr touristischen Gletscher (ich war ein wenig enttäuscht) bis nach Greymouth. Das gute an der Westküste ist, dss die meisten Touristen einfach durchfahren und nur bei den Gletschern halten. Der Rest ist dadurch ruhig, abgelegen und wild. Das ist toll. Und überall wunderbarer Regenwald.
In Greymouth habe ich dann meinen geliebten Van verkauft. Der Tüv hätte mich zu viel gekostet (der Rost, der Rost), also habe ich ihn quasi gegen einen PKW eingetauscht.
Nun fahre ich einen Schlitten in Champagner. 1998 Toyota Camry, Servolenkung und viel elektronischer Schnickschnack, V6 3,0l Motor mit viel Wumms, Automatik, Radio und 6-fach CD-Wechsler (wenn ich nur CDs hätte!), Klimaanlage, etc etc. Ein richtiges Auto und quasi das exakte Gegenteil von meinem Van. Wieso ich mir sowas leisten kann? Nun, wenn man ihn anlässt, kommt weißer Rauch aus dem Auspuff - die Zylinderkopfdichtungen sind nicht mehr ganz ok. Der Mechaniker meint, dass ich bis April damit wohl keine Probleme haben werde, 10.000km sollten noch drin sein, bevor die Reparatur fällig wird. Also wiedermal ein Auto, dass man sich zu Hause niemals kaufen Würde… :)
Danach bin ich dann wieder im Te Nikau Retreat hängen geblieben. Ich habe einige Tage gearbeitet, leider sind die ziemlich ausgebucht zur Zeit und ich kann nicht noch länger hier arbeiten. Ich bleibe aber auch so noch ein paar Tage und mache morgen noch eine Wandertour durch den Regenwald hier. Und jetzt grade sitze ich in Greymouth und genieße kostenloses Internet in der Library.
Also, alles Gute euch und - inzwischen stimmt das ja fast - bis bald!




























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